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Was hätten wir denn noch tun können? Verlauf einer Drogenkarriere
Ein Film von: Heike Mundzeck, 1992, 44 Min. Die betroffenen Eltern von Mario schreiben der bekannten Filmemacherin Heike Mundzeck: "Er wollte immer anders sein. Doch Mario fand nicht die ersehnte Freiheit, sondern geriet immer tiefer in die schreckliche Abhängigkeit...". Um anderen eine Hilfe zu geben, bieten die Eltern an, von sich und ihrem drogenabhängigen Sohn zu erzählen... Der eindrucksvolle und sensible Film zeigt in rückblickenden Szenen und Interviews Marios Entwicklung auf und verfolgt den Prozess seiner Drogenabhängigkeit. Dabei vermittelt die Autorin einen nachhaltigen Eindruck davon, was in einem Menschen wie Mario vorgegangen ist und welche Pläne er in seinem Leben geschmiedet hat. Gleichzeitig geht Heike Mundzeck auf Spurensuche. Gab es Gründe, Ursachen, Zwangsläufigkeiten, falsche Weichenstellungen in der Erziehung, eigenes Fehlverhalten? "Was hätten wir denn noch tun können?" verzichtet auf platte Lösungsvorschläge und Schuldzuweisungen und regt zu eigenem Nachfragen an. Gerade diese Punkte machen den bereits im ZDF ausgestrahlten Film zu einer idealen Diskussionsgrundlage, die Jugendlichen und Erwachsenen zugleich die Chance einer Auseinandersetzung bietet. Weitere Filme über Sucht: Video-Nr. 215 Flaschenkinder Wenn Eltern trinken, leiden die Kinder [zurück] |