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Gewalt auf meiner Haut Kindesmisshandlung und die Folgen
Produktion: Im Auftrag des ZDF, 1996, 30 Min. Beispiel Regine und Martina: Erst vor kurzer Zeit brachen sie das Redetabu, das jede sexualisierte Gewalt umgibt. Die beiden Schwestern wurden von ihrem dritten Lebensjahr an von ihrem Vater etwa zehn Jahre lang nahezu täglich missbraucht. Der Missbrauch endete, als der Vater starb. Aber nicht nur Mädchen sind Opfer. Jens wurde als kleiner Junge von seiner Großmutter ans Bett gefesselt und von der Nachbarin sexuell missbraucht. Mit 21 Jahren nun kommen plötzlich »einige Bilder« in ihm wieder hoch. Er verdrängt die Erinnerungen mit Alkohol und Tabletten. Als dies nicht gelingt, versucht er, sich das Leben zu nehmen. Jens hat nie das Gefühl dazuzugehören und kann nur schlecht zwischen Liebe und Sexualität unterscheiden. Vor einer Therapie hat er Angst - wieder wäre er einer Person ausgeliefert. In diesem Film wird deutlich, wie nachhaltig sexueller Missbrauch von Mädchen und Jungen das Leben dieser Menschen beeinträchtigen kann. Frauen und Männer, die in ihrer Kindheit diese Erfahrungen machen mussten, hatten keine Möglichkeit, den eigenen Körper lieb zu gewinnen, sich anzunehmen. Jemand anderes hat ihren Körper besetzt. So sagt einer der im Film vorkommenden Psychologen: Bei sexuellem Missbrauch handelt es sich um Entpersönlichung, Entmenschlichung. Dieser Film eignet sich vor allem für die Aus- und Weiterbildung von Psychologen, Sozialpädagogen, Heilerziehungspflegern usw. Auch in der Schule, der Jugendarbeit und in der Erwachsenenbildung können Sie den Film einsetzen. Achten Sie bitte darauf ihren Klienten oder Teilnehmern im Anschluss ein Gespräch zu ermöglichen. Weitere Filme über sexuelle Gewalt: Video-Nr. 251 Ware Kind Missbrauch und Prostitution [zurück] |