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Künstliche Freunde • Computerspiele und simulierte Welten

Produktion: ZDF, 1998, 30 Min.
Einsatz: Medienerziehung, Spielsucht, Sinn im Leben.

Was fasziniert an Cyberwelten? Wie wirken sie auf Kinder, die den Unterschied zwischen Wirklichkeit und Fiktion erst lernen müssen? Sind sie Freundschafts- und Beziehungsersatz – oder einfach ein Spielzeug wie jedes andere auch?

Der Film geht den Ursachen und Motiven für die Liebe zu den »künstlichen Freunden« nach und stellt einige Computerspiele vor. Gleichzeitig werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene befragt, die der Spielleidenschaft frönen; Spielproduzenten kommen zu Wort.

Anhand mehrerer Beispiele wird sehr deutlich, dass Computerspiele echte Bedürfnisse mit Surrogaten befriedigen. In simulierten Welten verlieren sich Menschen und verbringen immer mehr Zeit mit ihren elektronischen »Spielgefährten«. So entfliehen sie dem banalen, langweiligen und lästigen Alltag mehr und mehr.

Dieser kritische Film über die neue Computerkultur ist gut geeignet, um Eltern zu informieren und mit Schülern zu diskutieren. Er wird aber auch gerne in der Jugendarbeit und zur Ausbildung von Lehrern, Erziehern, Sozialpädagogen und Psychologen eingesetzt.

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