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Der künstliche Mensch
Produktion: SWR, 2000, 44 Min. In Kliniken und Labors werden Geräte erprobt, mit deren Hilfe geschädigte Körperteile wieder funktionsfähig gemacht oder sogar ersetzt werden können. So stellt der Film unter anderem den Bereich der Medizin vor, der sich auf die Züchtung und Implementierung menschlicher Gewebe spezialisiert hat. Neben den faszinierenden Möglichkeiten, die sich hier für die Medizin von morgen eröffnen z. B. die Herstellung kompletter Organe , gibt es auch zahlreiche Fragen und ethische Bedenken. Bedauerlich ist auch die Beobachtung, dass der Markt immer dreister das Geschehen diktiert. Der Film vermittelt einerseits umfassende medizinische und biotechnische Informationen, andererseits zeigt er gut das Spannungsfeld zwischen der Faszination des Machbaren und den Ängsten, die aus der Ungewissheit erwachsen, wohin das alles führen kann. So eignet er sich gut dazu, einen Einblick in den aktuellen Stand dieses Bereichs der medizinischen Forschung zu vermitteln und zugleich eine Diskussion darüber in Gang zu setzen. Dafür lotet der Autor geschickt die Chancen und Risiken und vor allem die ethischen Grenzen dieses Zukunftsmarktes aus. In der Schule eignet sich der Film vor allem für die Fächer Biologie, Ethik und Religion. In der beruflichen Fortbildung von Pflegekräften in der Kranken-, Alten- und Behindertenhilfe sowie in der Erwachsenenbildung wird er ebenfalls gerne eingesetzt. Weitere Filme über Gentechnik: Video-Nr. 239 Der geklonte Mensch [zurück] |