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Der geklonte Mensch

Produktion: ZDF, 1998, 28 Min.
Einsatz: Schule Sek. II, Erwachsenenbildung, ab 14 Jahren.

1997 gelang es mit dem Schaf »Dolly« erstmals aus der Körperzelle eines erwachsenen Säugetiers einen lebensfähigen Klon zu entwickeln. Damit war eine Hürde übersprungen, so dass die bis dahin phantastische Frage, ob es gelingen werde auch Menschen zu klonieren, der realistischen Frage nach der Zeit, die es bis dahin dauern werde, Platz machte. Auch die ethische Frage, ob man beim Menschen klonieren darf, wird seither von Experten wie Laien lebhaft diskutiert.

Der Film setzt sich genau mit dieser Frage auseinander. Dazu kommen sowohl Forscher, Reproduktionsmediziner als auch Politiker und potentielle Interessenten zu Wort.

Die differenzierte Dokumentation gibt einen umfassenden Überblick zum Stand der Gentechnik, die sich wahrscheinlich zu einem der florierendsten Zukunftsmärkte entwickeln wird. Gleichzeitig beleuchtet er die weltweite Diskussion, in die sich unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen mit Verbotsforderungen, Befürchtungen und Horrorszenarien eingeschaltet haben.

Der Film eignet sich vor allem für die Fächer Biologie, Ethik und Religion, aber auch für die Erwachsenenbildung als Einstieg in das Thema.

Weitere Filme über Gentechnik:

Video-Nr. 221 Die neuen Wahrsager • Segen und Fluch der Humangenetik
Video-Nr. 238 Der künstliche Mensch

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