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Leben mit Depression Betroffene berichten
Ein Film von: Gerhard Faul, 2002, 32 Min. Zwei depressiv Erkrankte berichten, wie sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen haben. Nach mehreren stationären Klinikaufenthalten konnte ihm in der Universitätsklinik Erlangen mit Psychotherapie und Medikamenten geholfen werden. Die Sozialarbeiterin der Psychiatrie entwarf mit ihm ein Programm, um seinen Alltag neu zu regeln. Heute arbeitet Karl R. im Kindergarten »Momo« des Zentrums aktiver Bürger in Nürnberg. Die Arbeit macht ihm viel Spaß. Zusätzlich geben ihm Tai Chi und chinesischer Stockkampf körperliche und geistige Kraft. Auch bei Gabriele K. (38 J.) belasteten die Depressionen das Familienleben. Sie zog sich immer mehr zurück und viele Freundschaften zerbrachen. Gabriele K. traute sich nicht mehr Auto zu fahren. Sie entschied sich für eine ambulante Therapie und Medikamenteneinnahme. Heute fühlt sie sich "richtig gut". Die Doppelbelastung von Familie und Beruf verkraftet sie nun problemlos. Diese authentischen Erfahrungsberichte sowie die umfassenden Informationen aus dem Film machen deutlich, dass es trotz aller Schwierigkeiten möglich ist, als Patient wieder Lebensqualität zu erfahren. Der Film entstand auf Initiative des Kompetenznetzes Depression, eines Forschungsprojekts des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Das Kompetenznetz organisiert in Nürnberg ein bundesweit einmaliges Aktionsprogramm zu Depressionen. An der Vorbereitung haben Menschen mitgearbeitet, die selber unter Depressionen leiden. Ihre Erfahrungen und Vorstellungen prägen diesen Film. Weitere Filme über psychische Krankheiten: DVD-Nr. 263 Seelenschatten und Depressionen (zwei DVDs im Set) [zurück] |