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Integrative Montessori-Pädagogik Praktische Anregungen für die Arbeit mit Kindern
Autorin: Dorothee Venohr, 2002, 168 Seiten. Mit der Beschreibung der wichtigsten Stationen der Montessori-Pädagogik wird anhand praktischer Beispiele die vielfältige Möglichkeit der Integration dargestellt. Kinder setzen sich mit den Details ihrer Umwelt auseinander und werden handlungsfähig, wenn sie Anregungen in einer gut vorbereiteten, strukturierten Umgebung bekommen, in der sie Raum und Zeit haben, sich ihrem Entwicklungsstand entsprechend zu entfalten. Maria Montessori sagt: In jedem steckt eine besondere Neigung und eine besondere, vielleicht auch bescheidene, jedoch immer nützliche Berufung. Nur in einer Atmosphäre der wertschätzenden Akzeptanz kann die Forderung Maria Montessoris nach Heterogenität erfüllt werden. Dorothee Venohr erwarb 1986 ihr Montessori Diplom bei der DMG. Sie war acht Jahre in einer Integrationsklasse einer Grundschule in Hamburg tätig und leitet seit 1996 ein integratives Kinderhaus, mit drei Elementargruppen und zwei Hortgruppen, in Schleswig Holstein. Dieses Kinderhaus richtete sie unter der Berücksichtigung der gemeinsamen Förderung behinderter und nicht behinderter Kinder ein. Dabei nutzte sie die Chance des Neubeginns. Herkömmliche Spielmaterialien wurden weitestgehend weggelassen, damit die Kinder sich in Ruhe, in einer angenehmen Atmosphäre, auf die Montessori Materialien konzentrieren können. Die Vorteile der Begrenzung der Materialien demonstrierte sie auch auf diversen Fortbildungsveranstaltungen interessierten Eltern und Pädagogen. [zurück] |